Historische Fotos Startseite Aktuelles 25.4.2017 Lage Ansichten Geschichte Firmen Vereine Publikationen Gästebuch Heimatstube Chronik
Eingang Herrenhaus
Rückansicht
Gutshofarbeit
Gutshof
Herrenhaus
Umzug zum Gartenfest
Brücke
Überschwemmung
Pflanzen einer Maulbeerhecke
Umzug zum 1. Mai 1953
Gutsbesitzer Otto
Bäckerei Roßmann
Herrenhaus Parkansicht
- Klick
Ausspanngasthöfe an den alten Handelsstraßen Der "Graue Wolf"  bei Großpörthen und die frühere Schmiede von Gladitz waren zwei alte, an den ehemaligen Handels-und Heerstarßen gelegene Gasthöfe, die zur Ausspanne und zum Beschlagen der Pferde dienten, weshalb sie in der Regel mit einer Schmiede verbunden waren. Steile Strecken konnten auf den rohen, ausgefahrenen Straßen nur mit Vorspann genommen werden. Daher fanden sich auf den Weghöhen die Ortsbezeichnung Ausspanne an der Stelle, wo der Vorspann zurück ging oder die durch den Aufstieg ermüdeten Pferde ausruhen konnten. Die beiden genannten Gasthöfe lagen an den bedeutenden Süd-Nord und West-Ost Handelsstraßen, die sich vor den Mauern von Zeitz kreuzten. Die kürzeste und am meisten benutzte Süd-Nord-Straße ging von Nürnberg über Lichtenfels, Kronach, Rodacherbrunn, Lobenstein, Saalburg, Schleiz, Auma, Gera, Langenberg, Giebelroth, Großpörthen, Hainichen in der Elsterniederung weiter über Burtschütz, Auligk, nach Leipzig und von da nach Hamburg und Stettin. An ihr lagen bei Wachholderbaum der "Kranich" und bei Großpörthen der "Graue Wolf"   Die Ost-West- Straße ging von Frankfurt a. Main nach Breslau und zwar in unserer Gegend von Naumburg über Meineweh, Gladitz, Grana, Zeitz weiter nach Altenburg. An ihr lag als Ausspanngasthof die ehemalige "Schmiede" von Gladitz. Der Gasthof befand sich in der ersten Linkskurve nach dem Ortseingang auf der rechten Seite, heute zwischen den Häusern Luckenauer Str 20 und 21. Das Gebäude war bis ca. 1970 bewohnt, existierte allerdings als Gasthof nicht mehr. Auf Grund von Baufälligkeit wurde das Gebäude 1972 abgerissen. Quelle: Arthur Jubelt - Unsere Heimat im Bild, Beilage zu den Zeitzer Neuesten Nachrichten              Nr. 2 Februar 1929                                     
Foto: R. Jubelt, jetzt-Museum Zeitz